Ricardo ist ein kleiner Mischling aus dem Tierschutz, der seinem Frauchen in Köln viel Freude, aber auch ein paar Sorgen macht. Sie leistet sich eine Tierkommunikation um etwas mehr über Ricardos Vergangenheit zu erfahren und um besser zu verstehen, wie er sich fühlt. 


Tierkommunikation mit Ricardo

Erster Eindruck

Ricardo ist ein liebevoller, freundlicher Hund. Kommt gleich an, bewegt sich langsam und gemächlich. Er wedelt leicht, schaut mich interessiert an. Wäre er ein Mensch, so würde er leicht lächeln. Er wirkt aber auch etwas sentimental. Das kann mit seiner körperlichen Verfassung zusammenhängen, oder mit den vielen Erlebnissen aus seinem Vorleben.

Vom Wesen her macht Ricardo macht einen ruhigen, anspruchslosen Eindruck auf mich. Er ist äußerst anpassungsfähig. Er zeigt eine helle Wohnung in einem großen Haus, wo man über ein Treppenhaus hingelangt. Das Haus ist groß und von außen hell. Die Wohnung findet Ricardo sehr gemütlich und hell. Es gibt einen langen sonnigen Balkon, auf dem er sich gern mit seinem Frauchen aufhält.

Wie war dein Leben in Portugal?

Ricardo zeigt mir, dass er in einem weiß gestrichenen Gebäude war. Dort scheint ein Zwinger/ Tierheim gewesen zu sein. Bei näherem Nachfragen hat er sich dort „meistens nicht wohl gefühlt“ und sogar Angst gehabt (ich vermute, es war eine Tötungsstation)

Ich frage ihn, wie er dorthin gekommen ist und ob er dort länger war. Er wurde von der Straße eingefangen und war nicht besonders lange Zeit dort. Vielleicht wenige Wochen. Davor hat er – in einem Vorort einer Stadt –  auf der Straße gelebt, wurde aber auch von Menschen gefüttert (zeigt mir eine ältere Frau, die sich um ihn und einige andere Hunde kümmerte). Es gab oft nicht genug Futter. Er lebte viel von Abfällen und Brot, aber es gab auch Trockenfutter. Als jüngerer Hund hatte er eine Zeit lang ein richtiges Zuhause bei einer Familie. Er kennt daher das enge Zusammenleben mit Menschen und weiß es zu schätzen.

Fühlst du dich bei deinem Frauchen körperlich und seelisch wohl ?

Seelisch: Ricardo übermittelt mir, dass er sich in seinem jetzigen Leben bei seinem Frauchen sehr wohl fühlt. Wenngleich er auch etwas Sentimentales hat (vielleicht spiegelt er hier auch sein Frauchen).
„Bei meinem Frauchen, hier in meinem neuen Leben, habe ich eine wichtige Aufgabe! ich bin ihr Lebensgefährte und wir tun alles, damit es uns gut geht. Mein Frauchen kümmert sich ganz doll um mich, zum ersten Mal in meinem Leben werde ich so wichtig genommen. Leider mache ich ihr viel Sorgen, und sie hat viel Aufregung  mit mir. Das tut mir sehr leid…. “
Er äußert viel Dankbarkeit gegenüber seinem liebevollen Frauchen, die ihm Schutz und Sicherheit bietet und viel Liebe schenkt. Sie nimmt ihn ernst, wie einen Menschen. Er darf alles bei ihr. Er möchte sie so gern glücklich und zufrieden machen.

Körperlich: Körperlich geht es Ricardo nicht richtig gut. Sein Körper hatte jahrelang entbehrungsreiche Ernährung und Stress. Durch die Behandlungen im Tierschutz und bei der Ausreise und auch danach (durch chemische Prophylaxen) wurde sein Immunsystem nochmal geschwächt. Sein Stoffwechsel ist gestört. Auf mich wirkt er vom Bewegungsapparat her geschwächt (Bänder, Sehnen, Gelenke) und ich habe den Eindruck, dass er unter Unverträglichkeiten leidet.

Fehlt dir etwas?

Ricardo hat früher mit anderen Hunden viel Kontakt gehabt. Das fehlt ihm etwas. Er ist recht gesellig, in ihm steckt ein fröhlicher Hund, der gern mit anderen gespielt hat früher. Andere Menschen dagegen braucht er nicht. Er war früher viel draußen, hat vorwiegend draußen gelebt. Das vermisst er auch etwas. Würde gern noch mehr ins Grüne.

Welches ist dein wirkliches Alter?

Das Alter ist 8-9 Jahre alt.

Warum bist Du seit ca. 4-5 Wochen so langsam geworden, humpelst und leckst und knabberst in deinen Ruhephasen unaufhörlich Deine Pfötchen?

Ricardo ist körperlich angeschlagen. Es wirkt so, als wenn sein Stoffwechsel nicht ganz in Ordnung ist. Er litt Mangelernährung und hat daher Schwächen im Bewegungsapparat, die sich dann auch in einem Bänderriss äußern können. Auch die Gelenke fühlen sich etwas steifer an, als vom vermuteten Alter her normal wäre. 
Die Pfoten beisst er nicht aus Langeweile, sondern weil sie kribbeln wie verrückt. Was kribbelt da? Es juckt wie Ameisen. Es fühlt sich heiß an. (ich tippe auf Milben, die sich gern in einem geschwächten Körper vermehren).

Warum hechelst du so schwer, als ob du schwer Luft bekommst?

Ricardo äussert, dass er tatsächlich manchmal schwer Luft bekommt und einen Druck auf der Brust fühlt.
Es wäre mal schlechter und mal besser. Bei Hitze schlechter. Er reagiert empfindlich auf Rauch und auf Abgase, Staub, aber auch Putzmittel.  Es könnte sich um ein allergisches Asthma handeln. Er gibt an, dass er in der Stadt lebt und viel Autoabgase einatmet.

Hättest du gerne öfter die Gesellschaft anderer Hunde?

Ja sehr gern! Ricardo zeigt mir, wie er mit einem dunklen kleineren Hund spielt und auch mit einem größeren helleren Hund. Er mag andere Hunde, wenn sie nett sind und ihn nicht überrennen. Mit großen Hunden ist er etwas zurückhaltend.

Warum schläfst du so viel?

Ricardo fühlt sich schlapp und abgeschlagen, ist wenig leistungsfähig. Sein Körper ist belastet und das äußert sich in übermäßiger Erschöpfung, vor allem bei Hitze.

Ideen für Ricardo

Ich gebe Ricardos Frauchen noch eine naturheilkundliche, allgemeine Beratung in einem persönlichen Gespräch. Sie bekommt von mir  Tipps, wie sie die Fütterung natürlicher gestalten kann. Ich rate ihr, Ricardo naturheilkundlich untersuchen zu lassen.

 

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