Von einem Gespräch mit Ihrem Tier können Sie in der Regel ein konkretes Ergebnis in Form von Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen erwarten. Die meisten Tiere freuen sich, wenn sie gefragt werden und geben gern Auskunft auf die meisten Fragen.

Viele Besitzer sind ganz fasziniert von den Äußerungen Ihres Lieblings und sehen ihre Tiere danach in einem anderen Licht. Aber nicht immer fällt die Antwort so aus, wie man sich das erhofft hat. Daher sollte man sich vorher gut überlegen, wonach man fragt! Auf die Frage „wen magst du am liebsten?“ könnte die Antwort ja eventuell auch schwer verdaulich sein. Oder wenn man sich das Einverständnis des Tieres zu einer Operation oder einem Besitzerwechsel holen möchte, muss man eventuell auch mal mit einer abschlägigen Antwort rechnen! Tiere sind authentische und bewusste Wesen, das bedeutet, dass sie ihre eigenen Vorlieben haben und diese in einer Tierkommunikation auch ehrlich äußern. Denn Tiere lügen normalerweise nicht und neigen auch weniger als Menschen dazu, sich selbst etwas vorzumachen.

Sie können von einer Tierkommunikation erwarten, dass Sie eine genauere Vorstellung von der aktuellen Situation Ihres Tieres bekommen, von seinen Vorlieben, seinen Abneigungen und seiner momentanen physischen und psychischen Verfassung. Es ist möglich, dass das Tier sehr viel zusätzliche Information überbringt, z.B. auch Dinge, nach denen gar nicht gefragt wurde. Manchmal führen mich Tiere in ihrer gesamten Umgebung herum oder bitten mich, dem Besitzer bestimmte Dinge zu sagen. Andere Tiere sind sehr zurückhaltend und äußern nur wenig. Manche Tiere sind beim zweiten Gespräch deutlich offener! Meist sind zurückhaltende Tiere auch im Gespräch mit dem Tierkommunikator zurückhaltend. Freundliche Tiere sind meist auch in rein virtuellen Gesprächen freundlich und entgegenkommend. Ein verzagtes, eingeschüchtertes oder tief frustriertes Tier wird meist keine Plaudertasche sein. Dennoch kann es bei der Tierkommunikation wichtige Informationen über verschiedene Kanäle liefern.

Wenn ich als Turnierreiter Trainingsprobleme mit meinem Pferd habe und diese über eine Tierkommunikation lösen möchte, so muss ich darauf gefasst sein, mehr über den leidvollen Alltag meines Trainings-Partners zu erfahren, als mir vielleicht lieb ist. Körperlich und seelisch sind viele Sportpferde am Ende. Sie machen dicht. Ein Haustier, das den Blickkontakt mit Menschen scheut, ist meist nicht leicht über eine Tierkommunikation zu erreichen.

Doch die meisten Haustiere sind der Freund ihrer Menschen und seelisch in ausreichendem Maße offen für eine Kommunikation. Die meisten freuen sich sehr, wenn man sie befragt! Oft blühen sie regelrecht auf, nachdem sie auf telepathischem Wege angesprochen wurden. Um eine nachhaltige Verhaltensänderung (z.B. von Problemverhalten) zu bewirken, muss jedoch auch der Mensch manchmal sein Verhalten verändern. Denn jedes Verhalten eines Tieres hat einen bestimmten Grund.

Nach einer Tierkommunikation ist es oft so, dass sich auch die Menschen ihren Tieren gegenüber automatisch verändern und diese noch ernster nehmen als vorher.

In meinem Blog veröffentliche ich regelmäßig  Gespräche, die ich mit Tieren geführt habe.

Neue Gespräche mit Tieren