Gespräche mit Tieren

Alba kommt ursprünglich aus einem spanischen Tierheim, lebt aber schon seit 10 Jahren bei ihrer Besitzerin S., die sich seit einem Jahr im Auslandstierschutz engagiert. S. möchte wissen, wie es Alba zur Zeit geht, wie sie mit ihren Hundesitterinnen klar kommt und wie sie sich mit den Pflegehunden der letzten Monate fühlte.


Tierkommunikation mit Alba

Erster Eindruck

  • Ruhige, freundliche Hündin, sanft, erfahren,
  • Alba zeigt serh viel Aufmerksamkeit und Interesse an der Tierkommunikation
  • Freundlich, sozial, sensibel
  • Anhänglich, häuslich, achtet sehr auf alles, sehr genau.
  • Etwas introvertiert, manchmal ängstliche, übervorsichtige Züge.

Wie gefällt Dir dein derzeitiges Leben mit deinem Frauchen?

Alba hängt sehr an S., sie ist ihr Seelenhund. Die beiden wirken auf mich sehr harmonisch zusammen. Alba zeigt fast menschliche Verhaltensweisen, ist perfekt auf das Leben mit S. eingespielt.

„Ich liebe mein Frauchen über alles. Sie ist wunderbar zu mir, ich liebe unser Leben. Sie hat mir das Leben gerettet, als ich schon nicht mehr daran glaubte. Am liebsten bin ich bei S. und mit ihr zuhause. Aber ich habe mich auch daran gewöhnt, dass ich manchmal woanders bleiben muss. So ist es eben…:) S. ist ein sehr beschäftigter Mensch. Sie hat oft viel zu tun, auch zuhause. Im letzten Jahr war es bei uns sehr aufregend durch die anderen Hunde. S. hatte wenig Ruhe und für uns beide war es sehr aufregend mit den Hunden.“

Wie kamst du mit den verschiedenen Pflegehunden klar, für die ihr ein neues Zuhause gesucht habt?

Die Pflegehunde, die zu S. und Alba kamen, haben Alba schon ziemlich gestresst, auch wenn sie das nicht so deutlich gezeigt hat. Alba macht erstmal alles mit und beklagt sich nicht. Aber sie neigt dazu, innerlich zu leiden. Sie hatte viel weniger Ruhe als sonst und das geht schon auf ihre Kosten.

Sie zeigt mir, dass es einen eher ängstlichen Rüden gab, sehr schlank. Einen sehr quirligen Hund, der viel Aufmerksamkeit wollte. Ich sehe einen braunen Hund, einen anderen, der eher schwarz ist. Einer war nur sehr kurz da. Der war am nettesten, findet Alba .

Alba hat von Anfang an verstanden, dass diese Hunde nicht bleiben würden und sie hat sie akzeptiert und geduldet, aber sich nicht um jeden besonders gekümmert. Sie hat sie viel beobachtet und nicht oft aus den Augen gelassen. Das fand Alba manchmal anstrengend. „Man weiss nie, was man bekommt, sie sind jedesmal anders und man weiß nicht wie lange sie bleiben…“ sagt sie altklug. „Es ist besser, man behält sie am Anfang im Auge.“

(ich muss lachen)

„Mein Frauchen hat es sehr gut hinbekommen mit den Pflegehunden“ findet Alba . „Aber auch für sie war es manchmal anstrengend.“ (zeigt mir einen kleineren Hund mit viel Weiß im Fell)

Das Kommen und Gehen der Hunde war für Alba sehr anstrengend, weil ihr früheres Leben ja eher ruhig und übersichtlich war. Sie war es nicht so gewöhnt, ihr Zuhause zu teilen.

„Ich war manchmal so erleichtert, wenn sie ein Zuhause gefunden hatten! Bei einem fehlte mir aber etwas als er weg war.“ (der Rüde, der nur kurz da war)

Kannst Du Dir dauerhaft eine weitere Hündin in deiner Familie vorstellen? Wie sollte sie sein?

Hier wird Alba ruhig und nachdenklich. “Eigentlich wäre es einfacher, wenn ein zweiter Hund bei uns wäre, der dann bleibt. Dann müssten wir uns nicht immer wieder an neue Hunde gewöhnen und anpassen. Aber ich müsste mit diesem Hund gut zurechtkommen. Sonst geht es mir nicht gut damit.

Ich habe gern meine Ruhe, ich möchte keinen Partner haben, der ständig unruhig ist und mich verrückt macht. Und ich möchte nicht, dass ein anderer Hund versucht, mein Chef zu werden. Es müsste so sein, dass der zweite Hund mich respektiert und nicht herausfordert. Dass er mich auch mal in Ruhe lässt. Er darf auch S. nicht aufregen. Sie ist dann auch gestresst und das betrifft auch mein Leben und meine Zufriedenheit.“

Es wird klar, dass Alba an ihr Alter denkt und auch darauf verweisen möchte, dass sie ein erhöhtes Ruhe-Bedürfnis hat. Auch macht sie sich Sorgen um S., denn ihre Energie färbt sich auch direkt auf Alba ab. Alba versucht immer, S.s Stresslevel zu senken, wenn sie spürt, dass sie gestresst ist.

„Eigentlich würde mir ein Rüde besser gefallen als eine Hündin. Ein netter ausgeglichener Rüde als Partner, der ruhig ist und mich respektvoll behandelt, das würde mir gefallen. Aber bitte kein junger Hund. Eine jüngere Hündin, die stärker wird und mich dann rumscheucht, das möchte ich nicht. Hunde mit großen Problemen brauchen einen Mensch, der viel Zeit für sie hat. Ich kann das nicht allein für S. stemmen.“

Seit kurzer Zeit zitterst Du beim Autofahren und magst nicht mehr auf der Rücksitzbank bleiben. Kannst Du sagen, was der Grund dafür ist?

Ich versetze mich in Alba beim Autofahren hinein. Autofahren findet sie offenbar körperlich stressig.

„Mir wird beim Autofahren immer so schlecht!“ gibt sie an.

Ich habe den Verdacht, dass Alba irgendwelche Medikamentennebenwirkungen erleidet.

Wir geht es dir bei deinen Hundesitterinnen E. und G.?

Bei E. ist Alba sehr gern. E. ist eine jüngere Frau, lebhaft. Dort ist mehr los als bei G., einer älteren, herzensguten Frau, sehr lieb zu ihr. Bei einer der Sitterinnen wird geraucht, das mag Alba nicht so gern. Ein bisschen lieber ist Alba bei E.

Alba möchte gern noch genauer wissen, wann ihre Besitzerin S. zurückkommt, wenn sie bei den Nannis ist.

Body-Scan

  • etwas steifes Gefühl in den Gelenken (v.a. hinten)
  • Magen – leichte Übelkeit
  • Nieren – Herz Thema
  • Schilddrüse

Wie ich später höre, ist Alba schilddrüsenkrank und bekommt Medikamente. Vermutlich ist ihr auch aufgrund dieser Erkrankung schnell übel.