Das Wichtigste zum Thema Tierkommunikation lernen

Katze-auf-SchulterNach einer ersten einprägsamen Erfahrung mit einer – für das eigene Tier  beauftragten – Tierkommunikation steigt in manchen Menschen der Wunsch auf, diese Fähigkeit mit Tieren zu kommunizieren selbst zu erlernen und vielleicht sogar beruflich auszuüben. Doch ist es so einfach, selbst Tierkommunikation zu lernen? Häufige Fragen lauten:

  • Ist jeder dafür geeignet?
  • Welche Voraussetzungen braucht man?
  • Wie lange dauert es, bis man erste nennenswerte Ergebnisse hat?
  • Ab wann kann man als gewerbliche Tierkommunikatorin arbeiten?

Auf diese Fragen möchte ich in diesem Blogartikel etwas näher eingehen.

Ist es einfach, Tierkommunikation zu lernen?

Aus meiner Sicht ist Tierkommunikation lernen ungefähr so einfach, wie Entspannung oder Meditation zu lernen. Den einen fällt das recht leicht, während andere es lange Zeit vergeblich versuchen. Menschen, die offen sind für die Vorstellung, dass das Leben mehr beinhaltet als unsere materielle Erfahrungswelt, haben es leichter, die Tierkommunikation zu erlernen, denn sie zweifeln anfangs nicht so viel. Zweifel kann ein guter Berater sein, schließlich ist er der „Staatsanwalt unseres Verstandes“. Aber Zweifel erschwert den Weg zur telepathischen Kommunikation mit Tieren. Man kann lernen, mit dem Zweifel sinnvoll umzugehen und ihn z.B. nutzen um einen hohen Standard zu erreichen.

Wer insgesamt offen ist und vielleicht schon etwas Vorerfahrung in Entspannungstechniken mitbringt, wer eine wertschätzende Einstellung gegenüber Tieren und anderen Geschöpfen mitbringt, der kann innerhalb von zwei Seminaren die Grundlagen für eine gute Tierkommunikation legen. Natürlich ist die Voraussetzung, dass man regelmäßig übt, am besten zu zweit oder in einer Gruppe. Hier eignen sich auch virtuelle Gruppen. Am besten ist es, wenn man an möglichst fremden Tieren übt, deren Besitzer man natürlich vorher um Erlaubnis fragen muss. Hier kann man dann zuerst die beweisbaren Fragestellungen üben, indem man das Tier nach dem Futter, der Umgebung oder nach den Familienmitgliedern fragt. Nachher kann man sich die Angaben vom Besitzer bestätigen lassen. Durch diese Übungen wird man immer sicherer und schöpft dann immer mehr Vertrauen in die nicht beweisbaren Informationen, die man vom Tier erhält.

Welche Voraussetzungen braucht man?

Die Voraussetzungen um eine gute Tierkommunikatorin zu werden, sind recht einfach. Zunächst einmal muss man unbedingt Tierkommunikation lernen wollen! Ohne den sehnlichen Wunsch wird man die verschiedenen Phasen des Zweifels nicht überwinden können. Darüber hinaus ist eine besonders große Wertschätzung gegenüber Tieren und der Natur insgesamt erforderlich.

Darüber hinaus sind starke Emotionen hinderlich um gute Tierkommunikationen durchzuführen. Anzustreben sind entspannte Zustände, in denen wir uns von den Bedrängnissen des Alltags sowie von persönlichen Vorurteilen und intensiven Hoffnungen befreien und die wahre Offenheit ermöglichen. Wer große eigene Probleme hat, wird sich schwer tun, diese Offenheit zu erreichen. Andererseits können die Übungen dazu verhelfen, sich selbst aus Problemen zu befreien, weil man den eigenen Horizont erweitert. Tierkommunikation zu erlernen bedeutet sein eigenes Wachstum zu fördern.

Letztendlich helfen Kenntnisse und Erfahrungen zu den häufigsten Haustieren Pferd, Hund und Katze uns dabei, diese Geschöpfe und ihre Bedürfnisse richtig einzuordnen. Jedoch muss man sich stets vor Vorbehalten in Acht nehmen. Manch ein Hundetrainer würde sich vielleicht wundern, wie Hunde wirklich sind…

Wie lange dauert es, bis man erste nennenswerte Ergebnisse hat?

Viele Teilnehmer meiner Gruppen haben bereits am Ende des ersten Seminars erste Erfolge. Diese Ergebnisse sind so beschaffen, dass sie z.B. klare Hinweise über Charakter, aktuelle Stimmung oder Vorlieben eines fremden Tieres erfahren.  Bei manchen dauert es etwas länger, aber spätestens nach dem zweiten Seminar sollte jeder Teilnehmer eine gute Grundlage haben, und das Vertrauen in seine grundsätzliche Fähigkeit erworben haben.

Von hier aus zu dem Punkt zu gelangen, an dem man mit gutem Gewissen seine Dienste als Tierkommunikatorin gewerblich anbietet, kann es jedoch noch einige Zeit dauern.

Ab wann kann man als gewerbliche Tierkommunikatorin arbeiten?

Das läßt sich nicht pauschal sagen, denn es hängt mit der gesamten persönlichen Biographie zusammen. Um gute Tierkommunikationen durchzuführen, braucht man etwas mehr als die reine Verbindung zum Tier und Talent für die Telepathie. Erfahrungen aus früheren Berufen, z.B. im sozialen Bereich oder aus der Tierbetreuung, helfen hier enorm.

Die Tierkommunikatorin sollte auch Ansprechpartnern sein, um gemeinsam mit dem Tier Probleme zu lösen, denn die meisten Kunden kommen wegen eines klar definierten Problems. So sind Vorerfahrungen aus der Beratung von Menschen von großem Nutzen.

Manchen Menschen ist der Beruf der Tierkommunikatorin einfach in die Wiege gelegt worden. Oder sie sind aufgrund ihrer beruflichen Vorerfahrung bereits perfekt gerüstet um Mensch und Tier zu beraten, die richtigen Fragen zu stellen und Ideen für Lösungen zu entwickeln.

Es gibt eine große Bandbreite an Tierkommunikatoren. Qualitätskriterien sind gut und wichtig. Penelope Smith hat z.B. wichtige Kriterien und Ethische Richtlinien entwickelt. Jedoch sollte man sich nicht eingrenzen lassen durch bestimmte Rahmenbedingungen sondern stets offen bleiben. Ich habe Tierkommunikatorinnen erlebt, die ganz anders praktizieren als ich es gelernt habe. Und trotzdem sehr erfolgreich sind. Jedoch gilt für alle, dass möglichst viel Erfahrung hilfreich ist, bevor man als professionelles Tiermedium am Markt erscheint.

In einer Jahresausbildung kann man schneller und kompakter Tierkommunikation lernen, und zwar mit allen Facetten quasi von der Pike auf und sich durch das Feedback der Trainer und Mitstudenten schneller weiterentwickeln als wenn man alleine trainiert.

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